Die evangelische Jenaplanschule am Firstwald

Neugierig auf ...
Die evangelische Jenaplanschule am Firstwald ist eine gebundene Ganztagesschule, die Kinder und Jugendliche bis zur 10. Jahrgangsstufe zum mittleren Bildungsabschluss führt.
... Leben und Lernen
An der evangelischen Jenaplanschule leben und lernen die Kinder und Jugendlichen in jahrgangsgemischten Lerngruppen (Unter-, Mittel- und Obergruppen). Gespräch, Spiel, Arbeit und Feier sind die vier Grundsäulen der Bildung nach dem reformpädagogischen Konzept des Jena-Plans. Ein regelmäßiger Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus bildet den Rahmen und die Orientierung für das Lernen in Gemeinschaft. Unterrichtsblöcke, die länger als 45 Minuten dauern, bieten die hierfür notwendige Zeit, Ruhe, Raum und Muse. Freie Arbeitsphasen wechseln mit gemeinsamen Lernphasen und Bewegungszeiten. Gemeinsame Mahlzeiten und Freizeitgestaltung schaffen an den Ganztagen Raum für Begegnungen mit anderen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

... Vielfalt und Verschiedenheit
„Es ist normal, dass alle verschieden sind.“ In der inklusiven Schulgemeinschafterleben die Kinder und Jugendlichen einerseits, dass sie in ihrer Einzigartigkeit angenommen sind. Andererseits machen sie ihre Erfahrungen mit Verschiedenheit. Sich kennen lernen, Freundschaften schließen, Gemeinschaft erleben, akzeptiert sein und andere akzeptieren, sich gegenseitig wertschätzen, aber auch sich mit anderen und seinen Aufgaben in Achtung voreinander auseinandersetzen. Jüngere und ältere Kinder lernen gemeinsam voneinander und miteinander. Aus der Vielfalt der Lernprozesse schöpfen sie Anregungen für ihr eigenes Lernen, entwickeln Interesse, unterstützen sich gegenseitig, finden gemeinsam weiterführende Frage- und Problemstellungen.
... die Welt um uns herum
Kinder sind von Natur aus neugierig auf die Welt, die sie umgibt. Lebenspraktische Tage, die in den Unter- und Mittelgruppen einmal wöchentlich stattfinden, bieten den Kindern Gelegenheit, sich mit ihrer Lebenswirklichkeit, ihrer Umwelt und der Gesellschaft auseinander zu setzen, sich aktiv daran zu beteiligen und mit Interesse und Faszination zu lernen. Unter dem Blickwinkel der Gesellschafts-, Gemeinwesen- und Berufsorientierung findet das lebenspraktische Lernen in den Obergruppen seine Fortsetzung. Die Natur oder im näheren oder weiteren Umfeld gelegene Einrichtungen sind mögliche Lernorte, die
gemeinsam erschlossen werden. Sie liegen nicht immer auf dem Schulgelände, kommen dem Forscherdrang der Kinder und Jugendlichen, ihrer natürlichen Neugier und ihrem Wissensdrang entgegen und bilden die Grundlage für vielfältige praktische, kreative und kognitive Lernprozesse.








